
Umgeben von Natur am Edersee
Natur am Edersee: Asel-Süd liegt direkt am Ufer des Edersees – und die Natur hier ist jede Saison anders. Ob niedriger Wasserstand mit Sicht auf die Aseler Brücke oder schattige Buchenwälder im Nationalpark Kellerwald: Rund um unseren Campingplatz beginnen die schönsten Wege direkt vor der Tür.
Natur am EDERSEE | IMMER ANDERS
Asel-Süd liegt am Ufer des Edersees, der am Ende der Saison bei Niedrigwasser stellenweise stark zurückgehen kann. Wo man sonst mit der Aseler Fähre übersetzt, kommen dann die Überreste des versunkenen Dorfes Asel – darunter auch die Aseler Brücke – zum Vorschein.
GESCHICHTE DER ASELER BRÜCKE
Viele Menschen haben schon mal von der Aseler Brücke gehört – aber warum liegt sie den größten Teil des Jahres unter Wasser?
Asel: ein Dorf mit langer Geschichte
Um das zu erklären, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Geschichte von Asel. Im Edertal lebten schon in der Bronzezeit Menschen – darauf weisen Hügelgräber etwa 2 km nordöstlich von Asel-Süd hin. Im frühen Mittelalter bildete die Eder zeitweise eine Grenze zwischen Sachsen und Franken, während in der Region kleine Fliehburgen wie Hünenburg und Ehrenburg genutzt wurden.
Von Alt-Asel bis zur Landgrafschaft Hessen
Um 1200 soll es das Dorf Alt-Asel (Esele, Ahsel oder Asel) gegeben haben, und es gehörte gebietsmäßig zum Ittergau. Entweder um 1250 oder gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde Asel zerstört, wobei viele Bewohner ums Leben kamen. 1317 wird Asel erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1356 war es Teil der Herrschaft Itter, danach gelangte es an die Landgrafschaft Hessen. Durch die Erbteilung Hessens (1567) kam Asel zur Linie Hessen-Marburg; doch nach dem Tod Ludwigs IV. ohne Erben ging es 1604 an Hessen-Darmstadt.
Warum die Brücke heute im See verschwindet
Die Aseler Brücke wurde später durch den Bau des Edersees Teil eines außergewöhnlichen Landschaftsbildes: Je nach Wasserstand liegt sie unter Wasser, und bei Niedrigwasser wird sie zeitweise sichtbar. Genau das macht sie für viele Besucher so spannend – vor allem in trockenen Sommern oder wenn der Pegel für Wartung und Hochwasserschutz reguliert wird.
NATIONALPARK KELLERWALD (UNESCO-Buchenwald)
Der Nationalpark Kellerwald-Edersee schützt auf rund 7.688 Hektar einen der letzten großen, naturnahen Rotbuchenwälder Mitteleuropas. Seit 2011 gehören ausgewählte Bereiche zum UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“.
Urige Waldrelikte, klare Quellen und naturnahe Bäche sowie Berge und Kuppen machen diese Landschaft so besonders. Von unserem Campingplatz aus können Sie direkt auf den Ringelsbergweg, den Urwaldsteig oder den Kellerwaldsteig starten – und Pilzfreunde finden je nach Jahreszeit viele spannende Arten im Wald.
Wildtiere im Kellerwald: Dachs, Reh, Fuchs & Waschbär
Im Kellerwald und am Edersee gibt es eine große Vielfalt an Wildtieren. Mit etwas Glück sehen Sie Dachse, Rehe, Füchse oder Waschbären – und manchmal schauen sie sogar am Abend bei unseren Gästen vorbei. Bitte füttern Sie Wildtiere nicht und halten Sie Abstand, damit die Natur hier so urig bleibt.






































